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Daniel Eichenauer

Das Geheimnis der Väter

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Jaron Verlag, 1. Auflage 2017, 288 Seiten, Broschur, 9,95 EUR, ISBN 978-3-89773-826-3

Der Krimi „Das Geheimnis der Väter“ von Kollege Daniel Eichenauer (hier ein Interview mit dem Kollegen Eichenauer) behandelt einen Fall der Industriespionage durch die Stasi, indem Unterlagen aus dem Hahn-Meitner-Institut der Stasi zur Kenntnis gereicht wurden. Diese Unterlagen hätten der DDR gut helfen können. Im Zuge dieser Industriespionage wurde mittels eines fingierten Verkehrsunfalles ein Mitarbeiter des Hahn-Meitner-Institutes umgebracht und einem Journalisten, der per Zufall an diese Unterlagen kam und darüber berichten wollte, wurde dieser fingierte Verkehrsunfall in die Schuhe geschoben. Der Journalist brachte sich daraufhin in der U-Haftzelle um.

Dieser Plot wird entwickelt, indem die Tochter des verstorbenen Journalisten (geboren 1985) 20 Jahre später auf eigene Faust ermittelt, um die Ursachen des Todes ihres Vaters herauszubekommen. Dabei wird sie vom Ich-Erzähler Jakob Chrumm unterstützt. Beide gingen zur selben Schule. Es entsteht zwischen beiden auch ein Liebesverhältnis. Involviert sind auch die jeweiligen noch lebenden Eltern, Lehrer aus der Schule sowie ehemalige Mitschüler. Der Fall wird schlussendlich aufgeklärt. Es wird viel geschichtliches Wissen über die Industriespionage der Stasi vermittelt. Man bekommt auch einen guten Eindruck über z. B. Steinstücken und die Lebensverhältnisse in Berlin in den späten 90er und frühen 2000er Jahren.

Das Ganze ist flüssig erzählt, die Figuren sind zum Großteil sehr gut gezeichnet. Lediglich stilistisch scheint der Jurist manchmal doch durch (wer sagt schon „Dirnenlohn“ außer Juristen, Seite 156). Auch das Ende hinsichtlich der Sanktionen gegenüber den enttarnten inoffiziellen Mitarbeitern erscheint unplausibel. Alles in allem aber kleine Beckmessereien gegenüber dem positiven Eindruck, den der Krimi hinterlassen hat.

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